Mehr Eigenverantwortung? Wie Sie Ihre Mitarbeiter dazu motivieren...

Der Leistungsträger - Blog

Die Digitalisierung erfordert extreme Veränderungen. Und das ganze Team muss mitmachen. Das ist ein permanenter Prozess, der viel Kraft erfordert.“ Genervt und etwas angespannt zischt Geschäftsführer Hanno M. diese Sätze in unserem Coaching Termin in den Raum. Etwas ungehaltener fügt er hinzu: „Die Eigenverantwortung und das Engagement meiner Mitarbeiter sind ein Riesenproblem. Da gibt es welche, die machen ihren Job richtig gut, denken mit. Aber da gibt es auch die anderen. Die machen ihre Arbeit wie immer und der Rest ist denen egal. Der unbedingte Wille die Aufgaben fertig zu machen, fehlt einfach. Sobald etwas unangenehm wird tauchen die ab. Durch die Digitalisierung ist der Druck auf Veränderung in unserem Unternehmen so hoch, dass ich das ohne meine Mitarbeiter nicht schaffe. Ich brauche Mitarbeiter statt Abarbeiter. Wie kann ich die Mitarbeiter motivieren, dass Sie mehr Selbstverantwortung übernehmen?

In diesem Artikel erfahren Sie:

  • Die größte Führungsherausforderung
  • Ist die Digitalisierung bzw. die digitale Transformation Schuld?
  • Mitarbeiterführung verbessern: Tipps um die Motivation zu steigern
  • Steigern Sie die Eigenverantwortung bei den Mitarbeitern – aber wie?
  • Wo ist der wirksamste Schlüssel um die Eigenverantwortung der Mitarbeiter zu fördern?
  • „Ich bin der Schlüssel für den Misserfolg es Unternehmens
  • Gute Mitarbeiterführung: maximale Eigenverantwortung der Mitarbeiter fördern und entwickeln
  • Als Geschäftsführer der BESTE COACH meines Teams werden
  • Als Unternehmenslenker sind Sie der Schlüssel für den Erfolg des Unternehmens
  • Sorgen Sie selbst dafür, dass die Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung übernehmen
  • Mitarbeiterführung ist Chefsache

Die größte Führungsherausforderung: Wie bringe ich moderne Führung ins Unternehmen, so dass die Mitarbeiter aufspringen?

Hanno M. ist mit den o.g. Formulierungen nicht alleine. 50 % aller Geschäftsführer und Top Manager sehen die größte Führungsherausforderung – laut meiner aktuellen Umfrage – darin, wie sie Veränderungen im Unternehmen gestalten können.  Wie können sie Ihre Mitarbeiter motivieren? Wie können sie ihre aufgabenorientierten Mitarbeiter zu verantwortungsvollen und eigenständigen Mitarbeitern entwickeln? Wie ist es möglich, dass die Mitarbeiter mehr Verantwortung für Ihre Aufgaben übernehmen?

Ist die Digitalisierung bzw. die digitale Transformation „schuld“?

Nun, ich glaube nicht. Doch die Unternehmenswelt wird immer schwerer kalkulierbar. Die Zusammenhänge und damit die Führungsherausforderungen werden immer komplexer. Ja, und durch die Digitalisierung bleibt kein Stein mehr auf dem anderen. Alles ändert sich. Einfache Standardantworten oder Lösungen gibt es nicht mehr.

Damit können Sie das Unternehmen nicht mehr als „alleinwissender Geschäftsführer“ führen. Das hohe Tempo der Veränderungen führt spätestens jetzt dazu, dass Sie anders vorgehen müssen, um die gewünschten Veränderungen zu wuppen. Knapp 60 % der Geschäftsführer und Top Manager sind sogar davon überzeugt, dass diese Veränderungen durch den Druck der Digitalisierung bzw. digitalen Transformation noch weiter zunehmen werden.

Damit ist Alarmstufe „rot“ erreicht: Sie brauchen zwingend mitdenkende und eigenverantwortliche Mitarbeiter. Die Mitarbeiter müssen mitgenommen werden, insbesondere die, die sich in die „neue Welt“ schwer einfinden können. Wie motivieren Sie also Ihre Mitarbeiter? Wie befähigen Sie sie zu mehr Eigenverantwortung?

Mitarbeiterführung verbessern: Tipps um die Motivation zu steigern

Ok, das Problem haben wir jetzt geklärt, wie könnten jetzt Lösungen dafür aussehen.

1. Veranstaltungen zur besseren Mitarbeiterführung mit dem Schwerpunkt Motivation

Sie nutzen z.B. ein ein- bis mehrere Tage dauerndes Standard-Programm zur Mitarbeiterführung mit dem Schwerpunkt Motivation. Oder Sie engagieren einen namhaften Speaker, der Ihre Mannschaft mal so richtig aufrütteln oder inspirieren soll. Tolle Idee.

Aber:
Meiner Erfahrung nach greifen diese Maßnahmen zu kurz. Für einen kleinen Moment hebt sich die Stimmung, dann ist alles wieder so wie vorher. Manchmal höre ich auch, dass nach dem Hoch das anschließende Tal noch tiefer ist. Tja, und Ihr Geld ist auch weg.

Wohlfühlmanger (Feelgood-Manager) werden beauftragt, die dafür sorgen eine bessere Arbeitsatmosphäre zu verbreiten. Kicker werden aufgestellt, frisches Obst auf den Tischen verteilt und Großraumbüros zur besseren Kommunikation errichtet. Auch diese Maßnahmen greifen meiner Erfahrung nach zu kurz. Irgendwie trifft es noch nicht den Kern.

Wichtigste Frage: Ist die Mitarbeitermotivation das Kernproblem?

2. Umfangreiche Change Management Programme – Veränderungsmanagement Maßnahmen

Sie vergeben also an einen externen Partner den Auftrag, ihre Leute fit zu machen und sie auf Kurs zu bringen. Eine tolle Idee, hat aber einen Haken: Nicht nur, dass es sehr teuer, aufwändig und zeitintensiv ist. Die Erfolgswahrscheinlichkeit für eine nachhaltige Veränderung ist recht gering. Haben Sie sich mal gefragt, warum 60 – 70 % aller Veränderungsprojekte scheitern? Aus vielen Gesprächen mit Beraterkollegen und auch Geschäftsführern durfte ich erfahren, dass viele Projekte dieser Art frühzeitig abgebrochen wurden. Damit werden nicht nur Unsummen an Euros fehlinvestiert. Die Mitarbeiter werden auch total verunsichert. „Was gilt denn nun?“ gestern noch rechts, heute links? Im Ergebnis bleiben die meisten Mitarbeiter einfach stehen und machen Dienst nach Vorschrift. Damit ist dann das gewünschte Ziel komplett verfehlt. Und auch noch wertvolle Zeit vertan. Zeit, die Sie bald nicht mehr haben.

Wichtigste Frage: Sind die Mitarbeiter das Kernproblem?

Steigern Sie die Eigenverantwortung bei den Mitarbeitern – aber wie?

Mir ist aufgefallen: Wie der Chef tickt, so tickt auch die ganze Mannschaft. Wird der Chef ausgetauscht, dauert es nicht lange, und die alte Mannschaft „passt“ sich scheinbar an diesen neuen Chef an.“  Formulierte einer meiner Klienten. Zu dieser Beobachtung gelangte er in seiner fast 20 jährigen Berufslaufbahn.

Bingo, Volltreffer!!

Damit hat mein Klient den Nagel auf den Kopf getroffen.

Wer ist der wirksamste Schlüssel um die Eigenverantwortung der Mitarbeiter zu fördern?

Zentrale Erkenntnis:

Als Geschäftsführer und Unternehmenslenker sind Sie letztlich der Dreh- und Angelpunkt in Ihrem Unternehmen.

Ob Sie wollen oder nicht: alle im Unternehmen orientieren sich an Ihnen. Sie orientieren sich an Ihrem Verhalten. Sie schauen genau, ob Sie auch vorleben, was Sie von anderen erwarten. Ihre innere Einstellung spiegelt sich immer in Ihrem Verhalten. Damit ist Ihre innere Einstellung entscheidend. Ihre innere Haltung zeigt sich insbesondere in schwierigen Situationen und Krisen. Die Mitarbeiter reagieren immer als „Folgewirkung“ auf das, was Sie vorleben.

 „Ich bin der Schlüssel für den Misserfolg des Unternehmens.“

Ich bin der Schlüssel für den Misserfolg des Unternehmens“ so fasste ein Geschäftsführer seine Schlüsselerkenntnis zusammen. „Als dieser „Groschen“ gefallen war, wurde mir bewusst: Ich muss die Bereitschaft entwickeln an mir zu arbeiten. DANN, aber erst dann entwickle ich auch die Bereitschaft die Mitarbeiter so zu führen und zu stärken, wie sie es brauchen. Ich werde also der BESTE COACH meines Teams.

Gute Mitarbeiterführung: maximale Eigenverantwortung der Mitarbeiter fördern und entwickeln

Als Geschäftsführer, Top Manager und Unternehmenslenker, der’s anpackt werden Sie Enabler Ihrer Mitarbeiter. Sie sorgen für einen passenden Rahmen in der täglichen Arbeit. Sie sind Experte auf Ihrem Gebiet und Sie befähigen Ihre Mitarbeiter autark und eigenverantwortlich zu arbeiten. Sie fördern das Potenzial Ihrer Mitarbeiter.

Sie setzen eine Transformationskette der Veränderung in Ihrem Unternehmen in Gang. Sie fördern statt Teamarbeit Collaboration die auch gelebt wird. Sie bringen die Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen voran und auch bei den Mitarbeiter*innen.

Als Geschäftsführer der BESTE COACH meines Teams werden

Sie entwickeln in der eigenen Art und dem eigenen Tempo die Multiplikatoren (mittleres Management und andere Leistungsträger) derart, dass diese eine „optimale Führung“ leisten: Sie begeistern Mitarbeiter, entfalten Potenziale und gewinnen Zeit für strategische Überlegungen und auch wieder Zeit für Wesentliche Dinge, vielleicht sogar mehr Privatleben?

In der Umfrage haben 80 % der Teilnehmer für sich erkannt, dass die Lösung für eine Veränderung darin liegt, sich selbst weiterzuentwickeln. Herzlichen Glückwunsch. Der erste – wesentliche – Schritt ist damit getan.

Als Unternehmenslenker sind Sie der Schlüssel für den Erfolg des Unternehmens.

Als Geschäftsführer, Top Manager und Unternehmenslenker, der’s anpackt sind Sie – ob Sie wollen oder nicht – der Flaschenhals im Unternehmen. Alles was Sie vorleben, multipliziert sich im Unternehmen. Das gilt sowohl im Positiven, als auch im Negativen. Daher haben Sie selbst den größten Einfluss, was im Unternehmen passiert. Sie haben sowohl die größte Entscheidungsfreiheit, allerdings auch die höchste Verantwortung. Nehmen Sie daher einfach die Verantwortung für die Veränderung selbst in die Hand.

Sorgen Sie selbst dafür, dass die Mitarbeiter mehr Eigenverantwortung übernehmen

Nicht umsonst arbeite ich seit mehr als 20 Jahren als Führungskräfte Coach und Sparrings-Partnerin in intensiven  sehr individuellen 1:1 Prozessen mit Unternehmenslenkern. Ich habe vieles ausprobiert und bin immer wieder zum gleichen Ergebnis gekommen:

Diese Vorgehensweise ist mit Abstand der wirkungsvollste und effizienteste Weg um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen.

In mehr als 1.000 Begleitungsprozessen von Unternehmenslenkern haben wir solche Prozesse schon mehrfach gewuppt. Wie das in einem konkreten Beispiel aussehen kann lesen Sie hier.

Sie machen aus Ihren Mitarbeitern eine Mannschaft, die mitdenkt und eigenverantwortlich handelt – im Sinne des Unternehmens. Sie arbeiten zusammen, Sie befähigen Ihre Mannschaft, die Veränderungen konkret anzugehen. Ihre Mitarbeiter sind motiviert im Sinne des Unternehmens und übernehmen die Verantwortung für ihre Aufgaben.

Mitarbeiterführung ist Chefsache

Es gibt viele Dinge, die Sie delegieren können. Allerdings, wenn Sie die Veränderung voranbringen wollen, wenn Sie Ihre Mitarbeiter zu mehr Eigenverantwortung motivieren wollen, dann ist dies Chefsache. Es ist viel leichter, als Sie sich das vorgestellt haben. Werden Sie zum BESTEN COACH Ihres Teams.

Ihre Mitarbeiter werden es Ihnen danken. Die Kunden und der steigende Umsatz natürlich auch. Und wenn Sie dann nach getaner Arbeit nach hause fahren und Ihr Diensthandy nicht mehr klingelt und Sie Zeit für Ihre Familie haben, spüren Sie: alles richtig gemacht.

So gelingt es Ihnen mit Ihrem Unternehmen und Team ebenfalls zum Marktführer zu werden. Ich drücke Ihnen die Daumen.

Ich bin gespannt auf Ihre Gedanken und Erfahrungen. Schreiben Sie mir gerne eine Mail.

Herzliche Grüße

Gudrun Happich

Gudrun Happich

P.S. Wenn das schon länger ein Thema für Sie ist… Wenn Sie die Nase voll haben von Experimenten und Sie endlich Nägel mit Köpfen machen wollen, dann werden Sie der BESTE COACH Ihres Teams. Sie fragen sich, wie Sie das konkret umsetzen können, dann schreiben Sie mir gerne eine Mail.

P.P.S. Heiner Thorborg schreibt dazu im Manager Magazin:

Erstens: So wie es im Club auf den Trainer ankommt, prägt auch ein CEO sein Unternehmen. Zweitens: Egal, ob Verein oder Konzern, mit dem Austausch einer Fehlbesetzung zu warten, ist selten eine gute Idee.
Drittens: Wer, wie Mourinho, sich selber als “the special one” bezeichnet, muss sich nicht wundern, wenn am Ende zum Ärger der Spott noch dazukommt. Ego-eskalierte Angeber werden nicht geliebt, sondern nur geduldet.“ … „Zudem gilt: Gute Führung ist ansteckender als die Grippe. Ein herausragender Chef versammelt um sich herum möglichst exzellente Leute, die wiederum nur mit den besten Mitarbeitern arbeiten wollen, die dann ihrerseits nach Talenten fahnden … und so weiter
.“

… „Das bei vielen erfolgsverwöhnten Männern verbreitete Selbstbild – “Fahren Sie mich irgendwo hin, ich werde überall gebraucht!” – ist eine Illusion. Selbst eine an sich gute Führungskraft passt nicht notwendigerweise in jeden x-beliebigen Betrieb. Gute Aufsichtsräte und gute Clubmanager wissen das.“

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel im Manager Magazin.

Bild: Depositphotos #66305715 ©Jirsak

Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei

CIO
Harvard Business Manager