Der Leistungsträger - Blog

In meinen Beiträgen greife ich Themen auf, die die Klienten (Leistungsträger), in meinen Führungskräftecoachings bewegen und die in der Regel mit moderner Führung, Klarheit in der Positionierung, Transformation und Leistungserhalt zu tun haben. Ich nenne meine Lieblingszielgruppe schon seit vielen Jahren Leistungsträger.  Deshalb heißt dieser Blog „Der Leistungsträger-Blog“. Immer wieder werde ich gefragt, was oder wen ich damit eigentlich meine. Ich habe zwar schon öfters hier in Blog-Beiträgen erklärt, welchen Typus ich unter „Leistungsträger“ verstehe – einen Aspekt, der mir sehr wichtig ist, möchte ich aber an dieser Stelle nochmals unterstreichen.

Leistungsträger auf allen Hierarchiestufen

Leistungsträger gibt es selbstverständlich auf allen Hierarchiestufen: es kann die Krankenschwester, der Monteur, die Sekretärin oder der Manager sein. Ich verwende den Begriff Leistungsträger für überdurchschnittlich engagierte Menschen mit hohem Verantwortungsbewusstsein und sozialer Kompetenz. Sie definieren sich weniger über Macht und Erfolg, sondern mehr über ihr Tun für einen höheren Zweck (das Unternehmen, die Gesellschaft, die Familie etc.). Sie haben einen sehr hohen Anspruch an sich selbst, daher sind sie oft auch sehr erfolgreich. Ihre eigene Person nehmen sie in der Regel nicht so wichtig. Das ist einerseits eine große Stärke, andererseits aber auch eine der Schwächen der Leistungsträger.

Säulen, aber selten die Stars

Denn oft leisten sie unglaublich viel und verlieren dabei sich selbst, ihre eigenen Werte und ihr Wohlbefinden aus den Augen. Sie verkaufen sich nicht selten unter Wert und können schwer Grenzen ziehen. In der Personalstruktur eines Unternehmens machen Leistungsträger meiner Erfahrung nach etwa 5-10 % aus. Sie sind die Säulen des Unternehmens, aber selten die Stars.

In meinem Blog und in meinen Executive Coachings spreche ich die Leistungsträger unter den Führungskräften, in erster Linie Top-Management und Unternehmenslenker, an. Damit sich wirklich an unserem System, in den Unternehmen hin zu einer offenen, modernen Führungskultur etwas ändert, muss man ganz oben, an der Spitze ansetzen – das ist mir in den vergangenen Jahren immer klarer geworden.

Ihre Gudrun Happich

Bildquelle: ©Fotolia

Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei