Evolution im Job

Evolution im Job

Die Treffen der Community. für Human Excellence  fühlen sich mittlerweile fast ein wenig wie nach Hause kommen an; die Leistungsträger genießen die Möglichkeit, sich vertrauensvoll in einem geschützten Raum auszutauschen sehr! Hier erfahren Sie mehr zur Community.

Auch unser jüngstes Treffen im November startete mit einer lockeren Gesprächsrunde: Was hat sich seit der letzten Community bei jedem Einzelnen getan?

Der Nutzen der Community

Für mich ist es immer wieder toll zu hören, wie viel dieser Kreativ-Raum für Führungskräfte bewirkt. Der Perspektivwechsel wird von den Teilnehmern als einer der größten Nutzwerte der Community erlebt: „Mir hilft es immer, wenn jemand einen Fall einbringt und wir das gemeinsam lösen – gleichzeitig löse ich dabei mein eigenes Thema. Man lernt so, anders zu denken“, formulierte es einer der Teilnehmer.  Schön finde ich auch das Statement einer anderen Führungskraft: „Mir hilft, dass wir OFFEN über die Dinge sprechen und Klartext sprechen –  in einer sehr respektvollen und wertschätzenden Art und Weise. Woanders könnte ich über das meiste definitiv nicht reden.  Bei mir entwickelt sich aus der Gemeinschaft eine Lust, mich permanent zu verbessern.“ Das passt zur Formulierung eines anderen Teilnehmers: Er sieht die Community als stete „Evolution im Job“.

Intrigen im Top-Management

Wie bei jedem Treffen, entscheiden wir auch diesmal wieder gemeinsam, welche akute Herausforderung aus dem Führungsalltag der Teilnehmer wir besprechen wollen. Wir entscheiden uns für einen prekären „Fall“.  Eine Führungskraft erlebt derzeit eine Intrige und bittet die Gruppe um Lösungsvorschläge.
Spannend. Wir suchen Ideen, tauschen Erfahrungen aus, verwerfen, entwickeln neu. Der Teilnehmer hat einen großen inneren Wunsch: „Am liebsten würde ich die Intrige demaskieren“. Doch  wir erkennen: An dieser Stelle kommt er mit Klartext leider nicht weiter. Hier wird ein für das Top-Management typisches politisches Spiel gespielt, er muss strategisch vorgehen.

Wir sind uns einig:

  • Er muss das Spiel  und die Spieler genau analysieren – aber sollte dies nach außen nicht zeigen
  • Er sollte das Spiel „geschickt“ mitspielen, die Verantwortung aber beim „Gegenspieler“ lassen

Ein Teilnehmer gibt den Rat: “Hole Dir einen Sponsor, also jemanden, der den Beschützerinstinkt trägt und es gut fände, wenn er Dir helfen kann. Und wenn Du so jemanden gefunden hast, dann lass Dir auch helfen!“  Ein anderer sagt: „Als Märtyrer sterben bringt nichts, Du bewirkst nichts!! Wenn Du was bewegen willst, dann musst du IM Spielfeld bleiben. Und: Du hast eine Verantwortung Deiner Mannschaft gegenüber.“ Wir sammeln so viele  konkrete Anregungen.

Einen Schritt zurück treten

Der Teilnehmer spielt verschiedene Strategien zunächst gedanklich durch, dann geht er in die Praxis.
Im zweiten Schritt untersuchen wir die Praxistauglichkeit und decken Stellen auf, die noch nicht ganz rund sind. Als schließlich eine Lösung gefunden scheint, bringt eine IT-Führungskraft einen wichtigen Aspekt: „Immer  wenn Du glaubt, schon ganz sicher die Lösung zu kennen, dann trete einen SCHRITT ZURÜCK und schau noch einmal, ob es wirklich die beste Lösung und Entscheidung ist.“

Schließlich haben wir eine Lösung für eine ganz konkrete Situation entwickelt und zugleich eine Art „Muster-Strategie“ für viele ähnliche Situationen.

Das war der letzte Termin der Community in diesem Jahr, ich freue mich schon auf die Treffen 2014. Sind Sie neugierig geworden auf unsere Erfolgs-Gemeinschaft? Lassen Sie uns gerne darüber sprechen. Sie erreichen mich via Mail unter ghappich@galileo-institut.de.

Ihre Gudrun Happich

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