Der Leistungsträger - Blog

Dieser Eintrag ist Teil 3 von 3 aus der Blogreihe Wie Sie ein leistungsfähiges Team aufbauen

In den ersten beiden Beiträgen dieser Blog-Reihe, haben Sie die 7 wichtigsten Schritte beim Team-Building kennengelernt und erfahren, wie Sie auf Widerstände im Team richtig reagieren.

Jede Führungskraft muss in bestimmen Situationen zudem Kritik üben oder einem Mitarbeiter eine schlechte Nachricht überbringen. Wenn Sie die folgenden Regeln beachten, gelingt dies, ohne den Betroffenen zu demotivieren.

  • Trennen Sie zwischen Sache und Person
  • Trennen Sie zwischen Rolle und Person
  • Führen Sie ein Einzelgespräch

Nehmen wir an, einer Ihrer Mitarbeiter enttäuscht mit seinen Leistungen und verfehlt die vereinbarten Ziele. Ein kritisches Feedback ist unumgänglich, aber trennen Sie dabei ganz bewusst zwischen Sache und Person. Kombinieren Sie die Kritik in der Sache mit motivierenden Zielen, die den Blick in Richtung Zukunft lenken.

Gesprächs-Leitfaden für ein Kritikgespräch

Ein kleiner Leitfaden durch das Gespräch könnte aus folgenden Punkten bestehen:

  1. Lassen Sie die Arbeit insgesamt vom Gegenüber reflektieren: Wie sieht er die Dinge, wie ist seine Selbsteinschätzung und Selbstwahrnehmung?
  2. Stellen Sie die eigene Sicht der Dinge dar (Ich-Botschaften)
  3. Formulieren Sie klar das Ziel… (Ziel der Abteilung, des Unternehmens, Ihr eigenes Ziel)
  4. …und wie Sie sich den Weg dorthin vorstellen. Machen Sie Ihre Erwartungen und Wünsche an den Mitarbeiter klar.
  5. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Gegenüber Sie verstanden hat. Wie stellt er sich vor, dorthin zu kommen?

Lassen Sie den Mitarbeiter bei der Umsetzung seiner Ziele nicht allein. Führen Sie in gewissen Abständen ein Gespräch mit ihm. Fragen Sie nach dem Stand der Arbeit, nach Schwierigkeiten oder auch nach neuen Ideen, die es zu testen lohnt. Bei aller Offenheit: Lassen Sie keinen Zweifel aufkommen, dass die vereinbarten Ziele erreicht werden müssen.

Herzliche Grüße

Gudrun Happich

Gudrun Happich

Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei
CIO Magazine
Harvard Business Manager