Der Leistungsträger - Blog

Vor Kurzem bin ich auf einen großartigen Beitrag von Lars Vollmer gestoßen, den ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Lars Vollmer ist Mitbegründer eines Thinktanks zur neuen Arbeitswelt und modernen Unternehmensführung.

Kosmetik ohne Tiefenwirkung

In seinem Beitrag „Das gefährliche Spiel mit Arbeiten 4.0“ zeigt er sehr schlüssig, warum in manchen Unternehmen Modernisierungsmaßnahmen in Sachen Mitarbeiterführung vollkommen wirkungslos verpuffen oder sogar kontraproduktiv sind. Dies passiert laut Vollmer – und ich kann dies aus eigenem Erleben nur bestätigen – vor allem dort, wo es sich um kosmetische Einzelmaßnahmen ohne Tiefenwirkung handelt.

Strukturen müssen sich ändern

Der Autor bringt ein gutes Beispiel: In einem klassisch hierarchisch aufgebauten Unternehmen wird in kleinen Teams plötzlich auf Selbstorganisation und Eigenverantwortung gesetzt. Dieses Prinzip wird aber nicht „nach oben“, im Kontakt mit der Unternehmensleitung umgesetzt. Im Grunde sieht man an diesem Beispiel bereits zwei Aspekte, die Vollmer anspricht: Zum einen kann moderne Führung nicht funktionieren, wenn sie ohne Überbau ist, also von der Unternehmensführung nicht wirklich gewollt und gelebt wird. Dies wiederum kann nur funktionieren, wenn sich die Strukturen ändern und nicht eine einseitige Verhaltensänderung von den Mitarbeitern verlangt wird.

Ich freue mich über Ihre Kommentare zu diesem Thema

Herzliche Grüße

Gudrun Happich

Gudrun Happich

Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei

CIO
Harvard Business Manager