Der Leistungsträger - Blog

Sie sind auf eine dringende Entscheidung angewiesen, aber Ihr Chef entscheidet nicht? Die Zeit drängt, doch Sie bekommen einfach keine klare Aussage? Eine Situation, mit der gerade Führungskräfte in Sandwich-Positionen häufig zu kämpfen haben. Aber auch Top-Manager können von entscheidungsunwilligen Führungskräften über oder neben ihnen blockiert werden. In diesem Artikel zeige ich Ihnen, wie Sie Ihren Chef oder andere Führungskräfte dazu bringen, eine Entscheidung zu fällen – egal, in welcher Führungsrolle Sie sich befinden. Unter anderem erfahren Sie,

Realitätscheck: Sind Chefs immer gute Entscheider?

Denken Sie an die Alpha-Tiere, jene die quasi schon zum Frühstücksei eine millionenschwere Entscheidung gefällt haben müssen, sonst fehlt ihnen dieser kleine Adrenalinkick am Morgen.

Viele haben die Vorstellung, dass ein „richtiger“ Chef sofort eine Entscheidung fällen kann und wird. Immerhin ist er der „Boss“. Sein Job ist es Entscheidungen zu fällen, das kann man doch wohl erwarten, oder?

Manchmal ist es genauso, wie Sie sich das vorgestellt haben.

Aber aus meinen Führungskräftecoachings weiß ich: Es gibt auch das Gegenteil. Und der schwächelnde, blasse Vorgesetzte, der es augenscheinlich hasst zu entscheiden, ist gar nicht so selten. Warum auch immer, er windet sich und Sie beginnen innerlich zu kochen.

Vielleicht glauben Sie jetzt „das kommt nur beim Teamleiter oder Abteilungsleiter vor.“ Also bei Führungskräften, die zum mittleren Management zählen? Weit gefehlt – der Chef, der einfach keine Entscheidung fällt, kann auch der Geschäftsführer, C-Level, der Vorstand oder Vorstandsvorsitzende sein. (Weitreichende) Entscheidungen zu fällen ist eben kein Pappenstiel.

Seien Sie sich bewusst: Das „Dilemma“ des „Nicht-Entscheidens“ kommt auf allen Führungsebenen vor.

Verzögerte Entscheidungen sind für Unternehmen gefährlich

Keine Frage – eine entscheidungsschwache Führungskraft kann den ganzen Betrieb lahmlegen:

  • Vorgesetzte bremsen, weil z.B. Freigaben nicht erteilt werden. So scheitern Projekte und Ziele werden nicht erreicht.
  • Kollegen der gleichen Hierarchiestufe bremsen gemeinsame Zielsetzungen durch Passivität.
  • Führungskräfte unter sich treffen für sich wichtige Entscheidungen nicht, die nötig wären, um ihre Vorgaben umzusetzen.

Umso wichtiger ist es, dass Sie handeln, wenn Ihr Vorgesetzter oder eine Führungskraft auf gleicher Hierarchieebene partout keine Entscheidung treffen will.

Handlungs-Impuls: Der Chef trifft keine Entscheidung. Was können Sie tun?

Wie gehen Sie damit um, wenn so ein Typus vor Ihrer Nase sitzt? Wenn er mit seiner eigenen Starrheit auch alle um sich herum in Stillstand zu versetzen droht und letztlich Sie und Ihr Team die Leidtragenden sind?

  1. Aktion statt Reaktion
    Machen Sie sich klar: Sie müssen etwas tun!
    Stillhalten und aussitzen bringt nichts.
  2. Beachten Sie die Hierarchie
    Klar ist aber auch: Es kommt sehr darauf an, auf welcher Ebene Sie selbst bzw. Ihr Chef sitzen. Ganz oben kann es gefährlich ins Auge gehen, wenn Sie einfach machen und Ihren Vorgesetzten erst anschließend in Kenntnis setzen. Vor dieser Vorgehensweise – auch wenn Sie allzu verständlich ist – möchte ich Sie eingehend warnen.

4 Tipps, wie Sie Ihren Chef zur Entscheidung bewegen

Damit Sie dennoch zügig und ohne Anstrengung zu Ihrer Entscheidung kommen, müssen Sie Ihren Chef gewissermaßen „von unten führen“ – Stichwort „Cheffing“. Nutzen Sie nachfolgende Impulse und Ideen, wie Sie sich in so einer verzwickten Lage verhalten können.

1.) Wer fällt die Entscheidung?

Grundsätzlich gilt: Sie brauchen eine Entscheidung. Doch – wer entscheidet wann? Bevor eine Entscheidung getroffen werden kann, gilt es zu klären, in wessen Verantwortungsbereich diese überhaupt gehört.

Sie entscheiden

Überlegen Sie bitte: Gehört die Entscheidung in meinen Verantwortungsbereich? Ja? Dann übernehmen Sie selbst die Verantwortung für die Entscheidung. Entscheiden Sie – zu 100 %. Sie haben Schwierigkeiten damit, eine Entscheidung zu treffen? Dann lesen Sie sich zunächst gründlich meinen einführenden Beitrag zum Entscheidungsprozess durch, bevor Sie sich meine Tipps und Strategien zur Entscheidungsfindung aneignen.

Ihr Chef muss die Entscheidung fällen

Überlegen Sie: Brauchen Sie Ihren Vorgesetzten? Um wichtige Entscheidungen voranzubringen und Abteilungs- oder Geschäftsziele zu erreichen, um innovative Ideen durchzusetzen, um neue Ziele zu definieren oder auch um Veränderungen anzustoßen?
Ja? Dann können und sollen Sie Ihrem Chef die Entscheidungen nicht abnehmen.
Gehört also die Entscheidung nicht in Ihren Verantwortungsbereich, dann übernehmen Sie dafür genau „0“ Prozent. Jetzt liegt also die Verantwortung für die anstehende Entscheidung bei Ihrem Chef. Und sollte auch genau dableiben. Jetzt ist es Ihre Aufgabe Ihren Chef dazu zu bewegen, dass ER die Entscheidung fällt!

Entscheidungen bleiben in Ihrem Verantwortungsbereich

Es gilt das Gesetz: Fällen Sie nur Entscheidungen, die in Ihrem Verantwortungsbereich liegen. Damit das für Sie deutlicher wird, nehmen wir uns ein Beispiel aus der Natur: Kennen Sie noch den ersten EnergieerhaltungssatzIn einem abgeschlossenen System (Ihrer Abteilung oder Ihrem Unternehmen) ist die Summe aller Energien konstant.

Das gilt auch für Verantwortung: Die Summe der Entscheidungs-Verantwortung ist 100 %. Sie haben eine Situation, in der Ihr Chef die Entscheidung fällen muss. Wenn Sie jetzt zu viel Verantwortung für die Entscheidung übernehmen, sagen wir 80 %, wieviel bleibt dann noch für den Chef? Genau, „nur“ noch 20 %. Und wenn 20 % Entscheidungsverantwortung beim Chef liegen, glauben Sie, dass er dann aktiv wird? Insbesondere in Situationen, in denen ER entscheiden muss? Wohl eher nicht.

Merksatz: „Packen Sie die Verantwortung dahin, wo sie hingehört.“

Mit dieser Devise bzw. diesem physikalischen Grundgesetz lassen sich die nächsten Tipps viel leichter umsetzen. Versprochen!

2.) Beweggründe verstehen, Wut loswerden

Wer es mit entscheidungsschwachen Vorgesetzten zu tun hat, ist oft sehr wütend und hat das Gefühl „Der WILL ja gar nicht entscheiden“. Tatsächlich stellt sich bei genauerer Sicht oft heraus, er KANN es nicht. Sie schütteln jetzt vielleicht den Kopf und denken: Mein Chef kann nicht? Was für ein Blödsinn. Er kann immer, immerhin ist er der Vorgesetzte.

Druck bringt nichts: Darum trifft Ihr Chef keine Entscheidung

Sie wollen, dass er eine Entscheidung fällt, und vielleicht machen Sie sogar Druck. Falls Sie diesen Weg schon einmal ausprobiert haben, werden Sie meistenteils feststellen: Er fällt immer noch keine Entscheidung, und vielleicht genau deshalb. Die Beweggründe, warum jemand keine Entscheidungen trifft sind vielfältig. Oft handelt es sich um folgende – meist unbewusste – 4 Gründe:

  1. Angst vor Entscheidung
    Das kann zum einen eine grundsätzliche Konfliktscheue sein, die durchaus auch auf den obersten Ebenen vorkommt. Diesen Führungskräften ist die Harmonie im Team oder in der Beziehung zum Mitarbeiter äußerst wichtig. Viele glauben, dass sie diese Harmonie gefährden, wenn Sie eine Entscheidung fällen, die der Meinung oder den Wünschen des Mitarbeiters nicht entspricht. Manche haben auch Angst, dass sie den Mitarbeiter verletzen, wenn sie sich so entscheiden. Aus dieser Sorge heraus treffen sie lieber keine Entscheidung oder hüllen sich in Schweigen. Das dies leider – auf lange Sicht gesehen – eher zu Konflikten und Krisen führt, wird in dieser Situation häufig vergessen.
  2. Angst vor falscher Entscheidung
    Genauso gut kann es vorkommen, dass der Vorgesetzte entscheiden soll, obwohl er das Thema nicht versteht. Oder zumindest nicht weit genug durchdringt, um eine konkrete Entscheidung fällen zu können.
  3. Gute Entscheidung fällen wollen
    Vielfach erleben Sie auch, dass Vorgesetzte – egal auf welchen Ebenen – GUTE Entscheidungen treffen. Meistens finden Sie dies bei sogenannten „Perfektionisten“. Diese Chefs wollen keinen Fehler machen, und aus der Angst vor einem Fehler fällen sie lieber keine Entscheidungen.
  4. Unsicherheit verhindert Entscheidung
    Ein weiterer Grund ist, dass der Vorgesetzte selbst in der Klemme Er soll Entscheidungen treffen, ohne die genauen Hintergrundinformationen zu haben oder die Auswirkungen kalkulieren zu können. Vielleicht kennt er die Strategie seines eigenen Vorgesetzten nicht. Womöglich gibt es die klare Richtung auch (noch) gar nicht.
Vielleicht gibt es noch mehr Gründe, doch diese 4 sind mir in meinen Führungskräfte-Coachings am häufigsten begegnet.

Nicht persönlich nehmen

Nehmen Sie es nicht persönlich, wenn Ihr Chef nicht entscheidet. Sie haben jetzt schon 4 mögliche Beweggründe, warum Ihr Vorgesetzter keine Entscheidung fällt, oder fällen kann. Und alle 4 Gründe haben mit Ihnen nichts zu tun.

Ich hoffe, dass die bei Ihnen angestaute Wut nun leichter verrauchen kann. Im nächsten Schritt können Sie strategisch klug vorgehen.

3.) Durchschauen Sie das Beziehungsgeflecht

Unabhängig davon brauchen Sie natürlich trotzdem eine Entscheidung! Wie jeder von uns, ist Ihr Chef Teil eines Beziehungsgeflechts und es lohnt sich, anzuschauen, welche Rahmenbedingungen er in seiner Position hat. Um diese Zusammenhänge klar zu machen, arbeite ich als Führungskräftecoach mit der „bioSystemik®“, die Erfolgsstrategien aus der Natur für die Wirtschaft nutzbar macht.

Das Beziehungsgeflecht im Top-Management ist zum Beispiel vergleichbar mit einem Ökosystem, das sich selbst regelt und steuert. Um es verstehen und für Ihre Vorteile nutzen zu können, müssen Sie das komplexe Zusammenspiel der beteiligten Personen verstehen und mit politischem Kalkül agieren.

Im sachlich- pragmatischen Mittleren Management dagegen punktet die Klarheit der Argumente, es geht um Inhalte und Ergebnisse.

4.) Agieren Sie entsprechend der Führungsebene

Wer Entscheidungen forcieren muss, sollte also entsprechend der Führungsebene, mit der er es zu tun hat, argumentieren. So bringen Sie den Vorgesetzten in eine Situation, in der er leicht eine Entscheidung fällen kann. Gehört Ihr Chef zum mittleren Management oder zum Top-Management?

Im Gespräch mit dem Top-Management ist es ein No-Go, den Ansprechpartner unter Druck zu setzen. Hier kommen Sie mit offenen Fragen weiter als mit Vorschlägen. Im Gegensatz dazu können Sie den Chef im mittleren Management unter einen viel stärkeren sachlichen Zugzwang setzen.

Führungskraft im mittleren Management

Im sachlich-pragmatisch dominierten Mittelmanagement können und sollten Sie Ihr Anliegen direkt kommunizieren. Zeigen Sie ebenfalls die Konsequenzen auf. Meist hilft es schon, wenn Sie Ihrem Vorgesetzten deutlich machen, dass die Entscheidung definitiv nicht in Ihren Kompetenzbereich fällt und welche Konsequenzen ein weiteres Hinausschieben hat – etwa in der Art: „Ich brauche diese Entscheidung, sonst können wir nicht weiterarbeiten.“

Bereiten Sie die Entscheidung fachlich und inhaltlich gründlich vor und tun Sie damit alles, um Ihrem Vorgesetzten die Entscheidung zu erleichtern. Im Gespräch können Sie sich dann als Experte positionieren: Stellen Sie die Situation dar, zeigen Sie die Alternativen auf und führen Sie aus, welche Argumente für die verschiedenen Alternativen sprechen.

Führungskraft im Top-Management

Während Sie bei einem Vorgesetzten im mittleren Management mit einer klaren, direkten Vorgehensweise recht erfolgreich zum Ziel kommen, sollten Sie mit einem Chef des Top-Managements – das kann ein Geschäftsführer, C-Level oder auch Vorstand sein – behutsamer vorgehen. Im mittleren Management und im Top-Management herrschen andere Gesetze, dies sollten Sie unbedingt berücksichtigen, wenn Sie wollen, dass Ihr Chef eine Entscheidung trifft.

Best-Practice-Beispiel Top-Management

Um nicht auf der rein abstrakten Ebene zu bleiben, möchte ich Ihnen anhand eines Praxisbeispiels aus meinem Coaching-Alltag verdeutlichen, wie es gelingen kann, Chefs im Top-Management zu Entscheidungen zu bewegen.

Die Ausgangslage

Einem Vorstandsmitglied in einem großen Unternehmen unterstanden zwei Forschungsbereiche, die bislang getrennt geführt wurden. Es gab immer wieder Konflikte, die nun durch eine Umstrukturierung beseitigt werden sollten. Anstatt über die neue Struktur eine Entscheidung zu treffen, wies der Vorstand Bereichsleiter A an, er solle sich doch mit seinem Kollegen B über eine Lösung einigen.

Dem Bereichsleiter wurde schnell klar: Diese Angelegenheit lag eindeutig außerhalb seines Verantwortungsbereichs. Folglich konnte die Lösung nur darin liegen, den Vorstand dazu zu bewegen, die neuen Strukturen zumindest grob festzulegen und eine grundsätzliche Entscheidung zu treffen.

Die Lösung

Im Führungskräfte-Coaching entwickelten wir eine Strategie aus folgenden Schritten:

  1. Wertschätzendes und respektvolles Gespräch
    Der Bereichsleiter A hatte ein gutes Verhältnis zu dem Vorstand. Er nutzte dieses für ein sehr wertschätzendes und respektvolles Gespräch.
  2. Objektive Beschreibung
    Er beschrieb objektiv die aktuelle Situation und die daraus resultierenden Nachteile für das Unternehmen.
  3. Vorteile aus Sicht des Chefs aufzeigen
    Dann beschrieb er, welche Vorteile für den Vorstand entstünden, wenn eine Lösung gefunden würde – dass die Arbeit deutlich effektiver würde und dass damit ein Imagegewinn für den gesamten Unternehmensbereich verbunden wäre, was nicht zuletzt auch der Positionierung des Vorstands selbst zu Gute käme.
  4. Keinen Vorschlag machen– offene Frage stellen
    Abschließend machte Bereichsleiter A bewusst keinen Vorschlag, sondern stellte die offene Frage, wie man eine Lösung am besten erreichen könnte.

Das Ergebnis

Die Strategie funktionierte: Der Vorstand fing an, seine Sicht der Dinge darzulegen. Er beschrieb, wie er sich die Funktionen der Leiter A und B künftig vorstellte: „Ich denke mal, Ihre Rolle sollte eher diese sein, Ihr Kollege B könnte dann …“ Kurzum: Der Vorstand traf nun tatsächlich die notwendige Entscheidung.

Der Bereichsleiter hatte es durch die sehr behutsame Gesprächsführung geschafft, dass der Vorstand sich tatsächlich mit der Situation auseinandersetzte, die Vorteile einer Lösung und die Notwendigkeit seiner eigenen Entscheidung erkannte. Gleichzeitig – und das ist für den Umgang mit entscheidungsschwachen Vorgesetzten im Top-Management der zentrale Punkt – fühlte sich der Vorstand durch die objektive Situationsbeschreibung des Bereichsleiters weder unter Druck gesetzt, noch musste er einen Gesichtsverlust befürchten. Im Gegenteil: Ihm wurde eine Lösung offeriert, die seine eigene Position sogar stärken würde, weil sie vorteilhaft für das Gesamtunternehmen war.

Nutzen Sie den 5-Schritte-Plan, um Entscheidungen zu forcieren

Egal, ob Ihr Vorgesetzter zum Mittleren Management oder zum Top-Management gehört. Dieser 5 Schritte-Plan hilft Ihnen, Ihren Chef zu einer Entscheidung zu bewegen.

  1. Was ist Ihr Ziel?
    Bevor Sie aktiv werden, sollten Sie im Vorfeld klar definieren, was Sie erreichen wollen. Konzentrieren Sie sich dabei am besten auf ein konkretes Ziel: Welche Entscheidung soll gefällt werden?
  2. Gute Vorbereitung
    Bereiten Sie dann eine gute Entscheidungsgrundlage vor, einschließlich möglicher Alternativen. Psychologisch ist es klug, dem Chef das Gefühl zu geben, dass er die Entscheidung fällt – obwohl es eigentlich Ihr Vorschlag ist.
  3. Klar bleiben
    Aber bei allem Verständnis, Respekt und Fingerspitzengefühl: Machen Sie klar, dass Sie die Entscheidung benötigen. Und wenn Sie erkannt haben, dass die Entscheidung in den Verantwortungsbereich Ihres Chefs fällt, dann bleiben Sie sehr klar dabei.
  4. Die Verantwortung für die Entscheidung bleibt beim Vorgesetzten
    Wenn das alles nichts hilft, muss von Ihnen ein klares NEIN kommen.
    Machen Sie deutlich, dass die Verantwortung für die Folgen fortan bei Ihrem Chef liegt. Offenheit entwaffnet: „Es tut mir fürchterlich leid. Die Rahmenbedingungen sind jetzt einfach so, dass wir nicht weiterkommen.“
  5. Konsequent bleiben
    Danach müssen sie konsequent bleiben: Die Arbeit an dem betreffenden Projekt darf erst dann weitergeführt werden, wenn die Entscheidung gefallen ist.

Bitte bedenken Sie: Wenn Sie die Entscheidung für ein Thema übernehmen, das außerhalb Ihres Kompetenzrahmens liegt, dann überschreiten Sie eine Grenze. Und im Zweifelsfall kann man SIE für eine Fehlentscheidung verantwortlich machen.

Fazit: So bringen Sie Ihren Chef dazu, eine Entscheidung zu fällen

Die wichtigsten Punkte finden Sie noch einmal in diesem Video zusammengefasst. Hier finden Sie auch ein kleines Beispiel, wie die Natur diese Herausforderung löst.

Denken Sie mit Blick auf den Energieerhaltungssatz immer daran: „Packen Sie die Verantwortung dahin, wo Sie hingehört.“ Und vergessen Sie nicht: Manchmal ist eine schlechte Entscheidung besser als gar keine.

Herzliche Grüße

Gudrun Happich

Gudrun Happich

PS: Trotz all Ihrer Bemühungen zögert Ihr Vorgesetzter, eine gleichgestellte Führungskraft oder der Vorstand, eine dringend notwendige Entscheidung zu treffen? Kontaktieren Sie mich – und wir besprechen gemeinsam, wie Sie sich in der jetzigen Situation am besten verhalten!

Foto von The Coach Space von Pexels

Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei

CIO
Harvard Business Manager