Der Leistungsträger - Blog

Manchmal wenn du Innovationen schaffst, machst du Fehler. Es ist das beste, sie schnell zuzugeben und weiter an der Verbesserung deiner anderen Innovationen zu arbeiten.

Dieses Zitat stammt von dem genialen Apple-Gründer Steve Jobs.

Den Rücken stärken

Wenn man den Gedanken zu Ende denkt, dann liegt auf der Hand, dass besonders innovative Mitarbeiter mit Gestaltungswillen auch besonders viele Fehler machen. Wer sich auf neues, unbekanntes Terrain begibt, wird niemals von Anfang an alles richtigmachen. Und er braucht Menschen, die erkennen, dass zwar ein Fehler passiert ist, aber die Richtung stimmt. Führungskräfte, die ihm den Rücken stärken, ihn motivieren, an ihn glauben.

Fehler gehören dazu

Laurence Johnston Peter, ein amerikanischer Managementberater, hat es einmal treffend formuliert:

Fehler vermeidet man, indem man Erfahrung sammelt. Erfahrung sammelt man, indem man Fehler macht.

Fehler gehören also einfach zum Tun dazu. Und wie mit ihnen umgegangen wird – die Fehlerkultur – sagt viel darüber aus, wie ein Unternehmen tickt und wie hoch die Wertschätzung ist, die den Mitarbeitern entgegengebracht wird.

Von unserem Blutgerinnungssystem lernen

Fehler sollten also nicht auf Teufel komm raus vermieden werden – dann passieren sie ohnehin sogar noch öfter – , sondern stattdessen erwartet. Um das zu verdeutlichen verweise ich im Executive Coaching im Rahmen der bioSystemik oft auf unser Blutgerinnungssystem. Wenn wir uns in den Finger schneiden, treten sofort komplexe Vorgänge in Kraft, die dafür sorgen, dass die Blutung gestoppt wird. Unser Körper weiß, dass so etwas – also Fehler –  passieren und hat ein geniales Notfallsystem entwickelt, das automatisch angekurbelt wird. Alles wird dem einen Ziel untergeordnet, nämlich die Blutung zu stoppen.

Etablieren Sie in diesem Sinne eine Fehlerkultur, die Fehler einplant und erlaubt, aber auch Prozeduren entwickelt, um einen Schaden gegebenenfalls zu beheben oder aus dem Fehler sinnvoll zu lernen.

Ihre Gudrun Happich

 

Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei