Zerstörerisches Misstrauen

Zerstörerisches Misstrauen

Vertrauen ist der Anfang von allem – dieser bekannte Werbeslogan einer Bank könnte auch der Leitspruch modernen Managements sein. Selbstorganisation, Transparenz, Netzwerkstrukturen, in der Folge Schnelligkeit und Flexibilität – das alles funktioniert nur, wenn Vertrauen als Basis da ist. Wo nicht vertraut wird, muss überkontrolliert werden – erkennbar oft an einer Überbürokratisierung, die jede Innovation im Keim erstickt.

Regeln abbauen, mehr Verantwortung abgeben

Was Vertrauen bewirken kann, zeigt sich sehr schön an dem CEO des Textilherstellers Sympatex. Der regenerierte eine schwächelnde Niederlassung, in dem er Regeln abbaute und den Mitarbeitern mehr Verantwortung übertrug. Hier lesen Sie die ganze Geschichte.

Interessant auch: Gemäß einer Studie der Unternehmensberatung Pwc klagen rund die Hälfte der deutschen Industrieunternehmen, dass ihnen eine digitale Kultur fehlt. Laut Pwc-Geschäftsführer Reinhard Geissbauer sind die Unternehmenskultur und das fehlende Engagement der Top-Manager dafür die Hauptgründe. Unter Unternehmenskultur versteht er vor allem die Haltung der Führungskräfte.

Digitale Kultur könne nur entstehen, wenn Chefs lebenslanges Lernen etablierten, ihren Mitarbeitern den Nutzen der Veränderung verständlich machen könnten, Begeisterung für die Vernetzung weckten und selbst mit gutem Beispiel vorangingen.

Genauso ist es: Veränderung beginnt immer von oben! Wie ich bereits in meinem letzten Blogbeitrag geschrieben habe: Der Fisch stinkt vom Kopf her. Und er kann auch nur vom Kopf aus gesunden!

Ihre Gudrun Happich

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