Führen – eine Frage des Alters?

Führen – eine Frage des Alters?

Der Karrierezug ist spätestens mit 40 Jahren abgefahren. Wer bis zu diesem keine Führungsposition hat, wird es auch nicht mehr schaffen. Lange Zeit dominierte die Meinung, dass man ab der Lebensmitte zu alt sei, um das erste Mal zu führen.

Führungskompetenz in Schablonen pressen?

Erst ganz allmählich sickert bei Personalverantwortlichen die Erkenntnis durch, dass sich Führungskompetenz nun mal nicht in Schablonen pressen lässt. Nein, man muss kein dominanter Ego-Ellenbogentyp sein, um sich ganz oben durchsetzen zu können – es gibt auch eine ganz andere, weichere Art der Durchsetzungskraft und Zielstrebigkeit. Genauso wenig muss man ein bestimmtes Alter haben, um führen zu können. Für essentiell halte ich dagegen die Bereitschaft, dazu zu lernen, sich auf Neues einzulassen und Führen auch als Kompetenz zu begreifen, die erlernt werden muss.

Führungserfahrung und Führungseignung

Interessant finde ich in diesem Zusammenhang die Studie des Wirtschaftspsychologen Uwe Peter Kanning. Dabei stellte sich im Rahmen eines Assessment-Centers heraus, dass die Führungseignung völlig unabhängig von der Führungserfahrung ist. Hier können Sie mehr zu den Studienergebnissen lesen.

Unternehmen täten aus meiner Sicht gut daran, das oft enge, starre Bild davon, wie eine Führungskraft zu sein hat, zu überdenken.

Ihre Gudrun Happich

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