Immer mit der Ruhe – 6 Tipps

Immer mit der Ruhe – 6 Tipps

Einige Projekte müssen abgeschlossen, andere neu geplant werden. Bilanzen müssen fertig gestellt, Mitarbeitergespräche geführt werden – gegen Ende des Jahres erreicht in vielen Unternehmen der Stresspegel einen Höhepunkt. Führungskräfte sehen sich von allen Seiten mit der Dringlichkeitsstufe „Dunkelrot“ konfrontiert, operative Hektik greift um sich.

Strategien gegen operative Hektik

Kennen Sie das? Dann versuchen Sie doch mal, sich dem Spiel von Druck und Gegendruck zu entziehen und probieren Sie folgende 6 Tipps aus:

  1. Den Parasympathikus aktivieren
    Stellen Sie sich bei Druck und Ärger für einige Minuten gerade hin, atmen Sie tief ein und aus. Spüren Sie den Kontakt Ihrer Füße zum Boden. Sie aktivieren so den Teil Ihres vegetativen Nervensystems, der auf Ruhe gepolt ist.
  2. Tempo rausnehmen
    Reagieren Sie bei Druck nicht mit Gegendruck. Steigen Sie bewusst aus dem Spiel aus, indem Sie zum Beispiel klar und höflich sagen: „Ich würde sehr gerne, doch meine Zeitkapazitäten lassen es jetzt im Moment nicht zu.“ Schlagen Sie einen Alternativtermin vor.
  3. Zum Handeln bringen
    Wenn jemand starken Druck ausübt, beauftragen Sie ihn mit einer Aufgabe, die er erledigen muss, bevor Sie aktiv werden. Oft kommt dann gar nichts mehr oder die Anfrage wird sehr viel qualifizierter.
  4. Es gibt mehr als „Ja“ und „Nein“
    In Entscheidungssituationen sollten Sie sich immer Zeit zur Reflexion nehmen, um Ihren Standpunkt definieren zu können. Wichtig: Es gibt nicht nur „Ja“ und „Nein“, sondern auch „sowohl als auch“ und „weder noch“. Suchen Sie die zwei anderen Varianten. Das macht den Kopf wieder frei(er) und hilft aus dem Sumpf heraus.
  5. Augenhöhe
    Achten Sie bei der Kommunikation stets auf Augenhöhe – nach oben und nach unten! Dazu gehört auch: Agieren Sie nicht einseitig nach den eigenen Ansprüchen, sondern mit Respekt für die Bedürfnisse des Gegenübers.
  6. Verantwortung
    Jemand will etwas von Ihnen und drängt Sie. Machen Sie sich klar: Nicht Sie haben das Problem – sondern der andere!

Ich wünsche Ihnen noch eine entspannte Vorweihnachtszeit!

Ihre Gudrun Happich

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