Wann wird in den Chefetagen umgedacht?

Wann wird in den Chefetagen umgedacht?

Dass die Digitalisierung die Arbeitswelt in den letzten Jahren massiv verändert  hat, steht außer Frage. Und auch, dass in der Mehrzahl der Unternehmen bislang nur unzureichend darauf reagiert wird, ist kein Geheimnis. Die Notwendigkeit, etwas zu verändern, sehen zwar viele Firmenchefs – aber über das „Wie“ scheint es wohl so viel Unklarheit zu geben, dass vielerorts einfach alles beim Alten gelassen wird. Langfristige Lösungsstrategien? Fehlanzeige.

Zu viel Hierarchie, zu wenig Mitarbeiterorientierung

Auch Prof. Dr. Bernhard Badura von der Universität Bielefeld konstatiert diese Diskrepanz zwischen rasantem Wandel der Arbeitswelt einerseits und Stagnation der Führungskultur andererseits: „Wir haben zu viel Hierarchie und zu wenig Mitarbeiterorientierung“, sagt er in diesem klugen Interview.

Soziale Kompetenz und Kooperationsfähigkeit

Wenn es um die konkreten Schritte hin zu einer modernen, zeitgemäßen Führungskultur geht, fallen immer wieder die Stichwörter soziale Kompetenz, Kooperations- und Vernetzungsfähigkeit versus Wettbewerb. Zu diesem Thema habe ich bereits vor vier Jahren einen Artikel veröffentlicht, auf den ich Sie in diesem Zusammenhang hinweisen möchte.

Wie auch Prof. Badura denke ich, dass wir mittendrin stecken in dem Prozess, der weg vom dem alten hierarchischen System hin zu etwas Neuem führt, dem man vielleicht noch keinen Namen geben kann oder sollte. Er erfordert von allen Beteiligten Offenheit, von den Mitarbeitern genauso wie von den Führungskräften.

Ihre Gudrun Happich

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