Der Leistungsträger - Blog

In regelmäßigen Abständen kommen ja Diskussionen hoch, ob es einen typisch männlichen oder weiblichen Führungsstil gibt. Manche behaupten dann, dass Frauen das alles viel besser können. Schließlich seien sie sozial kompetenter, multitaskingfähig, könnten besser delegieren und so weiter. Andere sagen, dass ganz klar die Männer mit ihrer angeblich besseren Durchsetzungskraft besser im Top-Management aufgehoben seien.

Keine Pauschalaussagen

Ich komme bei solchen Pauschalaussagen immer ins Staunen. Als Diplom-Biologin bin ich mir sehr wohl im Klaren, dass Mann und Frau in der Evolutionsgeschichte unterschiedliche Rollen eingenommen haben und es zwischen den Geschlechtern auch immer noch Unterschiede gibt. Ich glaube aber, dass diese im Business größer geredet werden, als sie eigentlich sind.

Themen und Verhalten sind individuell

Seit rund 20 Jahren arbeite ich jetzt als Führungskräfte Coach und ich habe bei meinen Klienten niemals typisch männliche oder weibliche Themen und Verhaltensweisen erlebt. Alles bunt gemischt und zum Glück höchst individuell (mehr dazu in einem früheren Blog-Beitrag).

Richtig gut gefällt mir, wie Thomas Staller, Gesellschafter und Geschäftsführer der Reiss Profile Germany GmbH, in einem aktuellen Interview erklärt, warum Frauen und Männer nicht anders führen, ein kleiner Auszug:

„Jeder Mensch hat einen eigenen Führungsstil, der auf seiner Persönlichkeit und den damit verbundenen Bedürfnissen basiert.“

Allerdings würde dasselbe Verhalten von einem externen Betrachter bei Mann und Frau oft unterschiedlich bewertet.

Mit den ReissProfilen arbeite ich als Certified Master (RPM) übrigens bereits seit 2004. Sie sind eine der Methoden, mit denen man die individuellen, tief liegenden Motive und Werte einer Führungskraft wunderbar herausarbeiten kann.

Ihre Gudrun Happich

Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei