Der Leistungsträger - Blog

Sie haben die Idealposition gefunden, eine Strategie entwickelt, den Handlungsplan entworfen, sind hoch motiviert – und trotzdem scheint irgendetwas Ihr Vorankommen zu lähmen. Das kann an hindernden Glaubenssätzen liegen. Im letzten Beitrag dieser Blogreihe haben Sie erfahren, wie Sie diese erkennen und lösen.

Trotzdem kann es sein, dass die Dinge nicht ganz so laufen, wie Sie es sich vorgestellt haben.

Bei komplexen Projekten, zu denen die Umsetzung unserer Idealposition zweifellos zählt, sind unvorhergesehene Ereignisse praktisch unvermeidlich. Wir müssen mit ihnen rechnen und das Unerwartbare einkalkulieren. Entscheidend sind dabei 3 Aspekte:

  • Rechnen Sie mit dem Unvorhergesehenen

Planen Sie nicht jedes Detail, bewahren Sie sich eine gewisse Gelassenheit gegenüber der Zukunft. Tritt Unvorhergesehenes ein, kann es Sie nicht mehr so leicht aus der Bahn werfen.

  • Entwickeln Sie ein Frühwarnsystem

Verfolgen Sie nicht mit sturem Tunnelblick Ihren Handlungsplan, sondern beobachten Sie aufmerksam Ihr Umfeld. Registrieren Sie Veränderungen und achten Sie auf schwache Signale, um das Unerwartete frühzeitig zu erkennen. So können Sie Gefahren noch abwenden, aber auch Chancen wahrnehmen. Ich nenne das gerne: ein Frühwarnsystem entwickeln

  • Passen Sie Ihren Handlungsplan laufend an

Halten Sie nach jedem Meilenstein ebenso wie bei jeder neuen Erkenntnis inne, ziehen Sie  eine Zwischenbilanz: Wo stehe ich jetzt? Was habe ich erreicht? Wie hat sich die Situation verändert? Gibt es bei Zielen, Strategie oder Handlungsplan einen Anpassungsbedarf?

Die Zukunft birgt stets Überraschungen. Seien Sie daher auf Unvorhergesehenes vorbereitet, reagieren Sie flexibel und ändern Sie notfalls Ziele und Pläne. In vielen Fällen lässt sich die angestrebte Idealposition dann sogar schneller als gedacht erreichen.

Ihre Gudrun Happich

Im nächsten Beitrag: Das Ziel erreichen III – und jetzt?

 

Lesen Sie auch die anderen Beiträge aus der Blogreihe:

Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei