Unter Druck die Ruhe bewahren

Unter Druck die Ruhe bewahren

Am Montagmorgen im Büro: Der E-Mail-Account quillt über vor Nachrichten, alle selbstverständlich von dringlicher Wichtigkeit. Schon bevor Sie sitzen, kommen die ersten Telefonanrufe rein; gleich beginnt zudem das erste Meeting, bei dem wichtige Entscheidungen anstehen und nachmittags sollen die Zahlen für den Vorstand fertig ein. Und das ist erst der Anfang. Jeden Tag kommt ein bisschen mehr dazu, bis Sie Ende der Woche vor einer unüberschaubaren Menge an Aufgaben sitzen – alle in Dringlichkeitsstufe Dunkelrot.

As soon as possible

Sicher kennen Sie diese operative Hektik aus Ihrem eigenen (Führungs-) Alltag. Eigentlich ist den meisten von uns klar, dass Übersprungs-Handlungen aus einem äußeren Druck heraus das Gegenteil von lösungsorientiertem, strategischem Vorgehen sind. Doch es fällt schwer sich dieser „as soon as possible“-Betriebsamkeit, die sich in den meisten Unternehmen breit gemacht hat, zu entziehen. Abgesehen davon geht diese Art der „Problemlösung“ mit einer wenig wertschätzenden Art des Umgangs einher, die immer mehr  Menschen sehr zu schaffen macht.

Glücklicherweise müssen Sie bei diesem System aus Druck und Gegendruck nicht mitmachen, wenn Sie Ihre innere Haltung ändern. Die besten 8 Tipps, wie das gelingt, lesen Sie in meinem aktuellen Blog-Artikel bei Harvard Business Manager: Immer mit der Ruhe!

Wie sieht Ihre Strategie gegen operative Hektik aus? Oder gehört Ihr Unternehmen gar zu jenen, die es bereits anders machen? Ich freue mich sehr über Ihre Beiträge, am besten direkt bei Harvard Business Manager, damit sich eine lebhafte Diskussion entwickeln kann.

Ihre Gudrun Happich

[Countdown WWZ]

2 Kommentare

  1. Was ich nur empfehlen kann sind die sogenanten Achtsamkeitsübungen, die sich auch sehr gut zwischendurch im Büro durchführen lassen. Dabei wird ganz einfach mit allen Sinnen der Ist-Zustand wahrgenommen, zum Beispiel wo sich der Körper wie anfühlt, was man hört, sieht, riecht oder man konzentriert sich auf den Atem.Dabei entdeckt man Erstaunliches, zum Beispiel eine verkrampfte Haltung. Auch regelmäßiges Meditieren hilft sehr gut, um in turbulenten Zeiten einen kühlen Kopf zu bewahren.

    • Gudrun Happich

      Herzlichen Dank für den Kommentar. Ich finde solche ganz pragmatischen Hinweise und Tipps aus der eigenen Erfahrung nur empfehlen. Bitte formulieren Sie gerne solche und ähnliche Hinweise an dieser Stelle. Die Leser des Leistungstraeger-Blogs werden es Ihnen sicherlich danken.

      Herzlichen Gruß
      Gudrun Happich

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