Neue Blog-Serie: Schwierige Entscheidungen treffen

Neue Blog-Serie: Schwierige Entscheidungen treffen
Dieser Eintrag ist Teil 1 von 5 aus der Blogreihe Schwierige Entscheidungen treffen

„Wie soll ich mich nur entscheiden?“ – häufig  stellen mir Klienten diese Frage. Schwierige Entscheidungen gehören zu den Klassikern im Führungskräfte Coaching. Die 5 Beiträge dieser Blog-Serie beleuchten die wichtigsten Aspekte dieser Herausforderung, der sich alle Führungskräfte stellen müssen.

Die Rahmenbedingungen

Doch was macht Entscheidungen eigentlich so schwierig? Zum einen sind es äußere Ereignisse und Sachzwänge. Nehmen Sie zum Beispiel steigende Rohstoff-Preise oder Umsatzeinbrüche. Die Führungskraft gerät dadurch unter enormen Druck. Weitreichende Entscheidungen stehen an. Unter Umständen müssen Mitarbeiter entlassen, Betriebsteile geschlossen werden. Die Zeit drängt, die Lage ist schwer durchschaubar, die Informationen sind lückenhaft und die Folgen lassen sich nicht überblicken.

Der eigene Anspruch

Sehr oft steht eine Führungskraft auch unter einem großen inneren Entscheidungsdruck, der nicht unmittelbar etwas mit den äußeren Rahmenbedingungen zu tun hat. Der Druck resultiert vielmehr aus einem hohen eigenen Anspruch, der für Leistungsträger typisch ist: Die Führungskraft glaubt, perfekte Leistung erbringen und die Dinge souverän überblicken zu müssen, obwohl die Situation höchst undurchsichtig ist.

Beides, Unklarheit außen wie auch im eigenen Innern, führt in der Regel zu einem Druck und einer Unsicherheit, die es schwer machen, die richtige Entscheidung zu treffen. Fatalerweise bleibt in einer solchen Druck-Situation das  kreative Denken schnell auf der Strecke. In unserem Kopf sind die vorderen Gehirnteile dafür zuständig, die jedoch bei Stress blockiert werden. Vernünftige, sprich souverän und gelassen getroffene Entscheidungen sind dann kaum mehr möglich.

Umso wichtiger ist es, für schwierige Entscheidungssituationen praktikable Strategien zu entwickeln. Von der Natur etwa können wir lernen, wie wir einen Entscheidungsprozess definieren. Im nächsten Beitrag dieser Blog-Reihe erfahren Sie, warum unser Blutgerinnungssystem ein wunderbares Modell bietet, um Entscheidungen systematisch und nachvollziehbar zu treffen.

Ihre Gudrun Happich

Teil 2: Wie die Natur Entscheidungen fällt

Teil 3: Den  Entscheidungsprozess definieren
Teil 4: Strategien für mehr Klarheit
Teil 5: Das Wichtigste im Video

 

 

2 Kommentare

  1. Sehr geehrte Frau Happich,
    ich bin sehr gespannt, wie die Serie weitergeht. Die Blockaden, von denen Sie im ersten Teil sprechen, sind mir sehr vertraut.

    • Gudrun Happich

      Lieber Herr Dobat,
      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich denke, Sie werden eher überrascht sein, wie es weitergeht. Ich bin auch hier gespannt auf Ihren Kommentar.

      Herzlichen Gruß
      Gudrun Happich

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