Der Leistungsträger - Blog

Vor kurzem hat mich eine Redakteurin des Handelsblattes im Zuge ihrer Recherchen für einen Artikel über Karriereplanung angerufen. Sie wollte unter anderem wissen, ob sich denn eine Karriere überhaupt wirklich planen lasse und es sinnvoll sei, sich allzu konkrete berufliche Ziele zu setzen.

Nun, natürlich lässt sich nicht alles bis ins Detail vorausplanen und auch Zufälle spielen eine gewisse Rolle. Aber nach meiner Erfahrung als ehemalige Führungskraft, Unternehmerin und nach über 15 000 Führungskräftecoaching-Stunden würde ich sagen, dass sich eine Karriere mindestens zu 50 Prozent planen lässt. Und nach meiner Beobachtung kommen die aktiven Planer und Gestalter grundsätzlich wesentlich weiter als die passiven Abwarter.

Viele Arbeitnehmer sind allerdings, was ihre Karriereplanung angeht, sehr skeptisch. Gemäß einer LinkedIn – Umfrage glauben zwei von drei Arbeitnehmern, dass Karriere eben nicht planbar ist und setzen sich daher erst gar keine beruflichen Ziele.

Aktive Karriereförderung Fehlanzeige

Viele glauben, dass man mit guter Leistung schon irgendwie nach oben kommt und vom Unternehmen gefördert wird. Laut einer aktuellen Studie des Personal-Dienstleisters Manpower betreibt aber  tatsächlich nur jeder zehnte Arbeitgeber eine aktive Karriereförderung.

Mein Rat als Führungskräftecoach lautet: Geben Sie Ihre Karriere nicht aus der Hand, planen Sie, setzen Sie sich konkrete Ziele – dann haben Sie gute Chancen, dass Sie sie auch erreichen.

Den ganzen Artikel im Handelsblatt können Sie hier nachlesen.

Ihre Gudrun Happich

Executive-Coach Gudrun Happich schreibt auch bei