Was Führungskräftecoachings zu leisten vermögen – im Interview mit der DGFP

Was Führungskräftecoachings zu leisten vermögen – im Interview mit der DGFP

Die Mannschaft hat gesiegt, steht ganz oben. Der Coach sagt: „Besser können wir nicht mehr werden, wir brauchen kein Training mehr.“  Ein Sportteam mit dieser Einstellung wird keinen Blumentopf mehr gewinnen, das ist klar. Wer aufhört zu trainieren, hört auf zu siegen – auf diesen einfachen Nenner lässt es sich tatsächlich bringen. Jeder Spitzensportler lässt sich deshalb von Coaches unterstützen.

Und auch aus der  Wirtschaft sind Coachings mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Galt man früher als „schwach“, ist man heute „klug“ und „modern“, wenn man sich in der Karriereplanung professionell unterstützen lässt. Sicher – es gibt auch noch jene, die es mit ihrem Bild von Stärke und oft auch Männlichkeit nicht vereinbaren können, Begleitung in Anspruch zu nehmen. Aber ich habe tatsächlich das Gefühl, es werden immer weniger.

Fakt ist: In den meisten Unternehmen werden Führungskräftecoachings heute als unverzichtbares Instrument der Personal- und Führungskräfteentwicklung angesehen. Und das beileibe nicht nur in Krisensituationen. Wenn ich mir die Coachees in meinen Executive-Coachings so anschaue, dann ist alles dabei. Die einen kommen ganz ohne Leidensdruck, mit der Neugierde und dem Ziel, mögliche „Baustellen“ frühzeitig zu erkennen und die Fettnäpfe zu umschiffen. So wie ein Klient, der ins Top-Management berufen wurde und das Coaching quasi als Vorbereitung bzw. Prävention nutzte.  Andere suchen sich wegen einer aktuellen Herausforderung oder weil sie ihre Ziele nicht erreichen einen Coach. Zum Beispiel, wenn eine Beförderung missraten ist, die Motivation der Mitarbeiter in Umbruchsituationen misslingt, die Überforderungs-/Belastungsgrenze erreicht ist und der „Burnout“ zum Greifen nahe ist.

Themenseite bei der Deutschen Gesellschaft für Personalführung
Doch gibt es eigentlich unabhängige Kriterien für einen guten Führungskräftecoach? Wie findet man „den Richtigen“ und wie läuft die Zusammenarbeit ab? Wie wirkt sich die digitale Vernetzung auf die Coaching-Szene aus?
Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) hat verschiedene spannende Beiträge zu dem Thema „Coaching als HR-Instrument“ auf ihrer Homepage veröffentlicht. Sie finden dort unter anderem ein Interview mit mir, in dem ich obige Fragen beantworte.

Hier geht es zur Themenseite mit dem Interview.

Zudem finden Sie auf der DGFP-Homepage auch den hilfreichen Beitrag „Gute Frage – schwere Antwort: Wie findet man einen guten Coach?“

Ihre Gudrun Happich

2 Kommentare

  1. Mit Coachings in Unternehmen, im Besonderen bei Führungskräften der 1. und 2. Ebene, kann auch eine Menge für die Organisationskultur getan werden. Es wird damit gezeigt, dass jeder dazu lernen kann und sollte (Blinde Flecken) und das Management fordert nicht nur Veränderung sondern geht voran.

    In „Coachings on the Job“ mit Managern kommt aus meiner Erfahrung noch mehr in Bewegung. Die Signalwirkung in der Organisation kommt an. Dazu wird über konkretes Erleben gesprochen. Verhaltens- und Denkmuster können gespiegelt werden. Es kann konfrontiert werden.

    Damit mache ich gute Erfahrungen. Die Kunden haben auch wenig operativen Ausfall. Lernen beim Arbeiten.

    Mit besten Grüßen

    Christoph Schlachte

    • Gudrun Happich

      Guten Tag Herr Schlachte,

      danke für den interessanten Kommentar.
      Viele Grüße Gudrun Happich

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