Führungskräfteentwicklung: Die richtige Sprache sprechen

Führungskräfteentwicklung: Die richtige Sprache sprechen

Gestern bin ich auf einen interessanten Artikel auf  karriere.de  gestoßen. Nach der dort zitierten Studie fühlen sich viele Manager  regelrecht überrumpelt von der immensen Bedeutung, welche die Kommunikation auf der obersten Führungsebene hat. Die befragten Führungskräfte gaben an, die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit irgendeiner Art der Kommunikation zu verbringen und die diesbezüglichen Anforderungen komplett unterschätzt zu haben. Viele sind überrascht davon, dass im Top-Management bildlich gesprochen jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird und so Konsequenzen nach sich ziehen kann. Sie fühlen sich permanent unter Druck zu kommunizieren und haben das Gefühl, vorher gar nicht mehr reflektieren zu können.

Ich kenne diese Problematik aus  vielen  Führungskräftecoachings. Die Unterschiede in der Kommunikation  zwischen mittleren und Top-Management in traditionellen Unternehmen habe ich im letzten Blog-Beitrag bereits angesprochen. Aber auch in modernen Unternehmen mit der Tendenz zu mehr Transparenz, ist die Kommunikation in der Top-Etage ein sensibles Thema. Es gilt die Balance zwischen zu wenig und zu viel Offenheit zu finden. Als Führungskraft sollten Sie sich deshalb immer auf eine neue Stelle und eine neue Rolle intensiv vorbereiten und systematische, nachhaltige Problemlösungsstrategien entwickeln. Je höher die Position, desto sinnvoller ist ein begleitendes Einzelcoaching.

Wie immer freue ich mich auf Ihr Feedback.

Ihre Gudrun Happich

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