Blogparade: Führung 2020 – Herausforderungen & Lösungsansätze

Blogparade: Führung 2020 – Herausforderungen & Lösungsansätze

Fast vier Monate ist der Leistungsträger-Blog jetzt online – höchste Zeit für meine erste Blogparade, um meine Themen noch bekannter zu machen. Nachdem ich letzte Woche die Auswertung meiner Umfrage (Teil 1 und Teil 2) unter Führungskräften mit Personalverantwortung veröffentlicht habe, möchte ich das Thema Führung jetzt noch ausführlicher behandeln, und zwar mit Ihrer Hilfe. Denn bei einer Blogparade ist Ihre Mitarbeit gefragt.

Was ist eine Blogparade eigentlich?

Der Initiator einer Blogparade – in diesem Fall also ich – gibt ein Oberthema vor und veröffentlicht dazu einen Blogartikel. Alle Mitleser werden dann aufgefordert, innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums zu diesem Thema selbst Beiträge beizusteuern: entweder auf dem eigenen Blog, als Gastbeitrag auf dem Veranstalter-Blog oder auch als Kommentar. Wer selbst bloggt, verlinkt auf den Veranstalter-Blog, der dadurch mehr Besucher anzieht und auch neue Leser gewinnt, die den Blog vorher noch nicht kannten. Und umgekehrt können auch die teilnehmenden Blogs durch einen guten Beitrag neue Leser auf ihre Seite locken.

Am Ende der Blogparade fasst der Initiator alle Beiträge noch einmal zusammen und stellt die Ergebnisse allen Teilnehmern und Lesern zur Verfügung.

Worum geht es in dieser Blogparade?

Der Titel meiner Blogparade lautet:

Führung 2020: Herausforderungen und Lösungsansätze

Damit wende ich mich an alle, die mit dem Thema Führung jeden Tag zu tun haben: Personalentwickler, Führungskräfte aller Ebenen, Unternehmer, Berater und Coaches sowie Recruiter und Headhunter. Mich interessieren die verschiedenen Perspektiven auf dieses wichtige Thema. Folgende Fragen können Sie bei Ihren Beiträgen leiten:

  • Was sind Ihre Visionen zum Thema Führung in den nächsten 10 Jahren?
  • Wohin entwickelt sich die Führungskultur?
  • Was muss sich ändern, damit der wirtschaftliche Erfolg Deutschlands gesichert bleibt?
  • Wie soll Ihr persönlicher Führungsalltag in 10 Jahren aussehen?
  • Welches Führungsverständnis wird sich Ihrer Meinung nach durchsetzen (müssen)?
  • Welche Vorbilder für gute Führung kennen Sie?
  • Was sind wohl die größten Herausforderungen im Führungsalltag im Jahr 2020?

Sicher fallen Ihnen noch weitere Aspekte ein, die sich unter dem Oberthema versammeln lassen. Die Form Ihrer Beiträge ist völlig frei: Sie können einen Essay schreiben, eine Glosse oder einfach nur Ihre persönliche Vision. Sie können Beispiele zitieren, Bücher rezensieren oder aus Ihrer Praxis plaudern. Aber es geht mir weniger um aktuelle Bestandsaufnahmen, sondern um einen Ausblick: Wo soll es hingehen? Was macht den Führungsalltag in 2020 aus? Und vor allen Dingen, wie könnten Ihrer Meinung nach Lösungen aussehen? Besonders spannend fände ich persönlich, auch von (Fall-)Beispielen zu lesen.

So machen Sie mit:

Wenn Sie einen eigenen Blog betreiben, schreiben Sie Ihren Beitrag und verlinken auf diese Seite. Falls Ihr Blog den automatischen Verweis (Trackback) nicht unterstützt, verlinken Sie vorsichtshalber Ihren Artikel auch in den Kommentaren.

Wenn Sie selbst keinen eigenen Blog haben, gibt es zwei Möglichkeiten, wie Sie sich hier beteiligen können: Entweder Sie schicken mir Ihren Beitrag per Mail und ich veröffentliche ihn dann hier unter Ihrem Namen als Gastartikel. Oder Sie fügen direkt unter diesem Artikel Ihren Kommentar hinzu. Letzteres empfiehlt sich jedoch nur bei kürzeren Beiträgen.

Rahmenbedingungen und Hauptgewinn

Die Blogparade startet heute und läuft bis zum 16. Februar 2011. Das ist der Erscheinungstermin meines Buches „Ärmel hoch! Die 20 schwierigsten Führungsthemen und wie Top-Führungskräfte sie anpacken“. Ulf D. Posé, Präsident des Ethikverbands Deutsche Wirtschaft, schreibt dazu: „Neue, umfassende und praktische Erkenntnisse für den Führungsalltag – selbst für sehr erfahrene Führungskräfte.“

Drei druckfrische Exemplare mit persönlicher Widmung verlose ich an alle Teilnehmer der Blogparade, deren Beiträge mindestens 800 Zeichen umfassen!

Für alle: das E-Book mit allen Beiträgen

Auch sonst geht niemand leer aus, denn ich werde die Beiträge zur Blogparade sammeln und in einem E-Book zusammentragen, das ich dann Anfang März hier auf dem Blog zum kostenlosen Download zur Verfügung stelle – natürlich unter Nennung der beteiligten Autoren. Alle, die mitmachen, erteilen mir daher von vorneherein die Erlaubnis, ihren Beitrag für das E-Book zu verwenden.

Bitte bekannt machen!

Je mehr Autoren sich an der Blogparade beteiligen, umso vielfältiger und interessanter das Spektrum der Beiträge. Deshalb meine große Bitte: Wenn Sie das Thema spannend finden, weisen Sie doch in Ihren sozialen Netzwerken darauf hin: bei Xing, Facebook oder Twitter. Erwähnen Sie die Blogparade in Ihrem Newsletter oder binden Sie den Button zur Blogparade (Download) auf Ihrer Homepage ein. Vielen Dank!

25 Kommentare

  1. Sehr schön. Sehr schön. 🙂 Da habe ich ordentlich in die Tasten gehauen… und hoffentlich nicht allzu viele Tippfehler dringelassen!

    Voilà: http://lernspielwiese.wordpress.com/2011/02/16/fuhrung-2020-noch-ein-schneller-beitrag-zur-blogparade-von-unten/

    Mit herzlichen Grüßen zurück.

  2. … halt, nicht so schnell, von mir kommt – angeregt durch den Tweet von @reichweite – auch noch was 🙂 🙂

    • Gudrun Happich

      Hallo Frau König, ich freue mich auf Ihren Beitrag, der selbstverständlich auch ins E-Book aufgenommen wird, wenn er heute noch kommt 🙂 .

      Herzliche Grüße
      Gudrun Happich

  3. Hallo Frau Happich,

    angeregt durch Ihre Info zu Ihren Blog habe ich es kurz vor der Erscheinung Ihres Buches noch geschafft, einen Artikel zum Thema Führen auf meine Website zu stellen. Ich finde dieses Thema sehr spannend, beschäftige mich häufig damit und es hat mir viel Freude gemacht, mich ein wenig dazu gedanklich auszulassen.

    Meinen Beitrag zum gesunden Führen finden Sie hier, wo ich auch auf Ihren Blog und Ihr neues Buch hingewiesen habe:
    http://www.blf-proaktiv.de/blfproaktiv-blf-news-de-14_details-Gesundes+Fuehren+schafft+Leistungskraft.html

    Und nun wünsche ich Ihnen viel Erfolg beim Start des Verkaufs, bin selbst schon sehr neugierig und grüße Sie und alle hier im Blog herzlichst,

    Beatrice Legien-Flandergan

  4. Hallo, guten Tag Frau Happich,

    soeben ist mein Beitrag zu Ihrer Blog-Parade bei Kayenta veröffentlicht worden:

    Projektmanagement: Weg zu einer neuen Unternehmenskultur

    http://www.kayenta.de/training-seminar/projektmanagement-weg-zu-einer-neuen-unternehmenskultur

    Vielen Dank für Ihre Initiative!

    Beste Grüße
    Gerd Nordmann

  5. Hallo Frau Happich,

    jetzt habe ich es endlich geschafft, für Ihre Blogparade einen Artikel zu verfassen: Führung im Jahr 2020 – Vier Visionen.

    Ein sehr spannendes, aktelles Thema. Bin schon gespannt auf das Kaleidoskop der Sichtweisen.

  6. Hallo Frau Happich,
    Führung braucht Vision und Reflexion, deswegen begrüße ich die Initiative Ihrer Blog-Parade sehr. Ich habe mir in meinem Beitrag, den ich in meinen Blog zum „Glaubwürdigkeitsprinzip“ gesetzt habe, diesmal einen kritischen Blick erlaubt auf einen vermeintlichen, nie zugegebenen „Wert“: Perfektionismus. Siehe den Beitrag unter: http://glaubwuerdigkeitsprinzip.de/2011/02/ueber-perfektionismus-als-wert-der-fuehrungskultur/

    Weshalb dies als positiver Wert gesehen wird, stand dabei weniger im Vordergrund, eher das Nachsinnen über die Konsequenzen.
    Beste Grüße,
    Wolfgang Griepentrog

  7. Liebe Frau Happich,

    ich habe soeben meinen Beitrag „Evocative Leadership – Führung für das 21. Jahrhundert“ auf meinem Blog veröffentlicht.
    http://www.walkyourtalk.at/blog/

    Jetzt werde ich in Ruhe die anderen Beiträge lesen…

    Herzliche Grüße

    Michael Paula

  8. Hallo Frau Gudrun Happich,

    eine wundervolle Idee mit der Blogparade. Auch wenn das Thema Achtsamkeit schon vertreten ist, habe ich mir erlaubt noch einen zweiten Artikel dazu zu fügen. Aus meiner Erfahrung wird Achtsamkeit nicht zum Allheilmittel aber eine äußerst gesunde und wohltuende Grundlage für ein modernes Management … mit dem Fokus auf „Klar sein mit Herz“.

    Ihnen weiterhin viel Erfolg.

    Herzliche Grüße,
    Olaf Karwisch

  9. Hallo, Frau Happich,

    auch auf diesem Weg noch einmal Gratulation zum Webauftritt. Spannende Themen, interessante Diskussion. Und natürlich Glückwunsch zum neuen Buch, auf das ich schon sehr gespannt bin. Meinen Beitrag „Führen ohne Führung?“ habe ich gerade mit Ihrem Blog verlinkt.

    Herzliche Grüße aus Heidelberg
    Constantin Sander

    • Gudrun Happich

      Hallo Herr Sander,

      prima, danke für Ihren Beitrag zum dem spannenden Thema Führung 2020: Herausforderungen & Lösungsansätze. Auch Ihnen möchte ich an dieser Stelle noch einmal ein großes Lob für Ihr Buch aussprechen. Die Rezension von mir hierzu werden Sie bald auf amazon finden.

      Herzlichen Gruß

      Gudrun Happich

  10. Habe so eben einen Beitrag über Leading by motive (Nachhaltige Ziele http://www.kiening.eu/kiBlog/?p=960#awp::?p=960) publiziert.

    Nähere Infos auch in meinen Bücher Verkauf den FISH! und Top im Verkauf – die Kiening Strategie.

    mbg

    Thomas Gernbauer alias Alexander Kien

    • Gudrun Happich

      Lieber Herr Gernbauer,

      vielen herzlichen Dank für Ihren ergänzenden Beitrag für die Blogparade – und das Telefonat, welches wir im Vorfeld geführt haben.

      Herzlichen Gruß
      Gudrun Happich

  11. Liebe Frau Happich,
    ich bin über den Blog von Herrn Kopp-Wichmann auf den Ihren gestoßen – Gott sei Dank rechtzeitig, um an der Blog-Parade teilnehmen zu können… 🙂
    Gemeinsam mit Kollegen beschäftige ich mich schon länger mit der Frage, wie Führung im 21. Jahrhundert aussehen sollte. Nun mache ich mich gleich ans Schreiben eines Beitrages – Arbeitstitel „Evocative Leadership“ und bin auch sehr gespannt auf weitere Artikel.
    Herzliche Grüße aus Wien
    Michael Paula

    • Gudrun Happich

      Lieber Herr Paula,

      da sieht man mal wieder, wie gut eine Blogparade ist :-).
      So haben Sie die Möglichkeit Ihr spannendes Thema noch rechtzeitig einer interessierten Leserschaft zur Verfügung zu stellen.
      Ich freue mich sehr auf Ihre Teilnahme und Ihren Beitrag.
      Herzlichen Gruß aus Köln nach Wien
      Gudrun Happich

  12. Liebe Frau Happich,
    mein Beitrag ist jetzt online. Er ist ziemlich umfangreich geraten. Ich hoffe, er wird trotzdem gelesen. Beim Nachdenken darüber kamen mir einfach viele verschiedene positiven Folgen, die Führungskräfte heute schon brauchen und im Jahr 2020 sicher noch mehr brauchen werden.

    Dazu trägt einmal bei, was Frau Dr. Bell erwähnte. Eine ganz andere Generation von Mitarbeitern und Führungskräften, nämlich die Generation Y, für die Wert und Sinn noch wichtiger sind und die eine andere Einstellung zur Arbeit haben.

    Der Leser „Führungskraft“ bemerkt ganz richtig, dass 08/15 Rezepte in einer globalen vernetzten Welt immer weniger taugen. Hier bedarf es vielmehr eines Instruments, um die eigenen Interpretationen der „Realität“ immer wieder zu überprüfen. Und andererseits auch in der eigenen „inneren Realität“ zu prüfen, was dort angekommen ist und wie es verarbeitet wurde.

    Dazu scheint mit die Methode und die Haltung der Achtsamkeit notwendig – und von jedem Menschen leicht anzuwenden.

    Viel Erfolg weiter für Ihre Blogparade.

    • Gudrun Happich

      Lieber Herr Kopp-Wichmann,

      vielen, vielen Dank für diesen sehr berreichernden Beitrag und Ihre sehr ausführlichen Perspektiven.

      Ich war am Wochenende gerade auf einem Kongress, wo wir über die maßgeblichen Herausforderungen für Führungskräfte und Unternehmen diskutiert haben. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen Rollen „Unternehmensvertreter, Führungskräfte, Personaler und Dienstleister/Coaches“ und nahmen somit sehr unterschiedliche Perspektiven ein. Ich fand es sehr spannend welch ein Portfolio von Ideen und Möglichkeiten im Raum standen, wie man mit dem Thema umgehen könnte. Natürlich durften Tools und Strategien nicht fehlen, doch regte sich in meinem Innern immer häufiger die Idee: Möglicherweise haben wir ein gut formuliertes Thema oder Problem, welches der Auslöser ist, das sich (verschiedene) Menschen mit dieser Fragestellung konkret befassen. Doch geht es in der „Lösung“ tatsächlich um das auslösende „Thema“ (Gender, Demographischer Wandel, Diversity, Gesundheit, etc. ??), oder vielleicht nicht eher um das Thema hinter dem Thema ? Gibt es bei all den Themen nicht etwas „Grundlegendes“ ? etwas was quasi ein „Schlüssel“ ist ? bei dem „man“ oder „jeder“ von uns ansetzten kann ? damit nicht „ein“ Problem gelöst wird, sondern gleich mehrere ? Meiner Ansicht nach hängen ja eh die einzelnen Herausforderungen meistens irgendwie zusammen. – Ja, und wenn wir diese „Spur“ weiterverfolgen kommen wir ganz schnell an einen so zentralen Punkt wie „innere Achtsamkeit“. – Über welchen Weg wir den Zugang finden ist sicherlich unterschiedlich. Ich stimme Ihnen vollkommen zu, vom Grundprinzip ist es tatsächlich recht „einfach“ und ist nach einer Weile tatsächlich eher eine Einstellung, denn eine Methode. MBSR ist aktuell sicherlich eine der bekanntesten oder populärsten. Ich selbst habe es vor vielen Jahren im Zusammenhang mit „Hakomi“ kennenlernen dürfen. Ebenfalls ein Ansatz der sehr geprägt ist von hohem Respekt von wertschätzendem Umgang mit sich und anderen.

      Lieber Herr Kopp-Wichmann – nun wollte auch ich eigentlich nur kurz antworten, doch ich glaube ich könnte mich noch stundenlang mit Ihnen – und unseren Lesern – über diese wichtigen Impulse unterhalten. Vielen Dank

      Viele Grüße
      Gudrun Happich

  13. Dr. Doris Bell

    Im Jahr 2020 werden die letzten Jahrgänge der BabyBoomer-Generation in ihren Fünfzigern sein und damit noch 10 oder mehr Jahre arbeiten (müssen). Viele dieser Generation haben – aus den verschiedensten Gründen (u.a. eben der Demographie, aber auch wegen flacher Hierarchien) – trotz sehr guter akademischer Ausbildung keine Führungsposition innegehabt oder es „nur“ bis ins mittlere Management geschafft, oder werden, wie ich (Jahrgang 1965) mehr die Expertenkarriere (mit wenigen verstreuten Jahren der direkten Mitarbeiterführung) gewählt haben.
    Der derzeit heftige Run auf junge Köpfe (man schaue nur einmal auf den Stellenmarkt) ist verbunden mit einer starken Verjüngung in den unteren/ mittleren Führungspositionen bzw. der Besetzung derselben mit unerfahrenen und deutlich schlechter ausgebildeten Nachwuchskräften, die dann – spätestens in einigen Jahren – die Vorgesetzten der „Late BabyBoomers“ sein werden. Hierin sehe ich ein grosses Risiko, z.B. für das Arbeitsklima, Motivation etc.

    • Gudrun Happich

      Liebe Frau Dr. Bell,

      vielen Dank für diesen wirklich sehr interessanten Aspekt ! In dieser Deutlichkeit hat es meines Wissens noch niemand so klar auf den Punkt gebracht.
      Was kommt da auf uns zu ? Wie gehen wir damit um ? Wie bereiten wir uns darauf vor ?
      Liebe Frau Dr. Bell, gerne nehme ich diesen Beitrag mit in das E-Book auf.

      viele Grüße Gudrun Happich

  14. Führungskraft

    Hallo Frau Happich,

    als Führungskraft einer recht kleinen, ausgesprochen altersgemischten Gruppe von derzeit 20 Mitarbeitern (18-78 Jahre)habe ich auch einen sehr privaten Blick auf die Entwicklung der Anforderung.

    Auf den Beitrag von Herrn Kopp-Wichmann bin ich daher besonders gespannt: Letztlich kommen wir mit 08/15 Gebrauchsanweisungen nie besonders weit, nicht wahr?

    Andererseits sehe ich nicht nur in Deutschland einen nicht zu verachtenden Erfolg sehr herkömmlicher Führungsprinzipien.

    Generationsübergreifend ist die Akzeptanz eines relativ strukturierten, konturierten, disziplinierten Führungsstils höher, als gemeinhin angenommen. Wahrscheinlich liegt das in einem generationenübergreifenden Bedürfnis nach Orientierung begründet:

    Nicht nur ältere Mitarbeiter können sich die „Welt von Morgen“ schlecht vorstellen. Auch Jüngeren ist durchaus bewusst, dass die Globalisierung eine latente Flexibiliät jenseits der Sicherheit ihres Aufwachsens (und vielleicht auch jenseits des ihnen bis dato vermittelten Wertekanons) bedeutet.

    In 2020 werde ich noch charismatischer, noch glaubwürdiger, noch elastischer, noch empathischer, noch väterlicher, noch achtsamer und eine noch viel stärke Persönlichkeit geworden sein (müssen).

    Und, mit Verlaub: Ich freu mich drauf !

    • Gudrun Happich

      Guten Tag Liebe Führungskraft,

      zunächst einmal vielen herzlichen Dank für Ihren Kommentar und Ihre spannende Darstellung.
      Die Herausforderungen, die Sie insbesondere aus der Brille der erfahrenen Führungskraft formulieren finde ich sehr realitätsnah, und dies gerade weil Sie Führungskraft einer sehr altersgemischten Gruppe sind. Wer, wenn nicht Sie erlebt hautnah, wie der Blick auf die Zukunft wahrgenommen wird ? Und auch was es für ein Unterschied ist zwischen: wir hören und lesen dauernd über Veränderung, doch, wie sieht es bei jedem persönlich aus ? wie geht er/sie damit um ?

      Viele Grüße Gudrun Happich

  15. Liebe Frau Happich,
    Gratulation zu Ihrem tollen Blog und der Idee mit der Blogparade.
    Ich mache gerne mit und werde zum nächsten Wochenende einen Beitrag auf meinem Blog zum Thema „Warum Führungskräfte Achtsamkeit brauchen“ schreiben.
    Falls ich Ihr Buch nicht gewinne, werde ich es auf jeden Fall kaufen, denn es klingt verheißungsvoll.

    Danke auch für die Aufnahme in Ihre Blogroll.

    Mit besten kollegialen Blogger-Grüßen
    RKW

    • Gudrun Happich

      Lieber Herr Kopp-Wichmann,

      vielen Dank für Ihre guten Wünsche!
      Ich freue mich auf Ihren spannenden Artikel, denn ich bin ein Fan von „Achtsamkeit“ auf den unterschiedlichsten Ebenen. Meiner Ansicht nach ist Achtsamkeit eine wichtige und vor allen Dingen wirksame Voraussetzung für eine „gesunde“ Lebensführung. Wobei wir hier den Begriff „gesund“ genauso umfassend betrachten können, wie „Lebensführung“. Und der Führungsalltag hat ja nun auch viiiiel mit „Leben“ zu tun, nicht wahr ?

      Lieber Herr Kopp-Wichmann, ich habe es mir zum Prinzip gemacht, das ich die Blogs von spannenden Kollegen und interessanten Partnern, die aus meiner Sicht eine hervorragende Arbeit leisten, gerne in meine Blogroll aufnehme. Und da ich auch von Ihrem Blog begeistert bin, habe ich Sie gerne aufgenommen.

      Herzlichen Gruß und ich freue mich auf einen regen Austausch.
      Gudrun Happich

  16. Wolfram Bremerich

    Liebe Frau Happich,
    2020 wird kein bisschen anders sein als 2010,2000,1990 …..
    Wir als Personaler werden, wie immer, schnell auf die jeweiligen Herausforderungen reagieren und die richtigen Entscheidungen treffen müssen.
    Worum es dabei allerdings gehen wird, kann heute niemand prognostizieren. Hätten Sie mich 1987 gefragt, welchen Herausforderungen wir uns bis 1997 zu stellen hätten, da wären wir mit jeder Prognose brutal daneben gelegen. Welche Veränderungen sich aus der demografischen Entwicklung ergeben, wissen wir, aber wie sich die Märkte und die politische Landschaft um uns herum innerhalb von 10 Jahren entwickeln werden, weiß keiner.
    Also, immer in der Lage sein, souverän zu entscheiden, das ist es, dann spielt die Jahreszahl auf dem Kalender keine Rolle!

    • Gudrun Happich

      Lieber Herr Bremerich,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und den damit verbundenen Start der Antworten im Rahmen der Blogparade.
      Ich finde Ihre Sichtweise sehr spannend. Insbesondere, da Sie die Hauptherausforderung auf einen entscheidenden Punkt fokussieren: „in der Lage sein souverän zu entscheiden“. Allein das, reicht mit Sicherheit schon als große Herausforderung aus, oder ?

      Lieber Herr Bremerich, ich freue mich auf die weiterhin anregenden Diskussionen.

      Herzlichen Gruß

      Gudrun Happich

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